Angebote und Arbeitsweise

Einzelsupervision (Fach- / Führungskräfte)
• Gruppensupervision
• Teamsupervision
• Supervisionsworkshops
• Supervision für Supervisoren
  

Einzelsupervision. Seit langem schätzen Fach- und Führungskräfte Einzelsupervision. In einem besonders geschützten Rahmen, im Vier-Augen-Gespräch mit dem Supervisor, können fachliche oder persönliche Themen erörtert werden. Neben dieser besonders vertraulichen Form des Austauschs spart Einzelsupervision viel Zeit, da die Termine kürzer ausfallen als in allen anderen Supervisionsvarianten. Sie ist für Berufsanfänger genauso passend wie für „alte Hasen“ und wird auf allen Fach-, Hierarchie- und Karriereebenen genutzt.

 

Gruppensupervision. Sie ist eine der großen Errungenschaften der Supervisionsarbeit. Die zumeist drei bis sieben Teilnehmer kommen aus ähnlichen oder unterschiedlichen Arbeitsfeldern, sie haben jedoch im Arbeitsalltag kaum oder gar keinen Kontakt. So entsteht Raum für Dynamik, Fülle, Vielfalt und gegenseitige Bereicherung, um konkrete Fragen und Anliegen zu klären. Eine Supervisionsgruppe besteht aus festen Teilnehmern, die sich unter der Leitung des Supervisors in regelmäßigen Abständen trifft. So entsteht im Laufe der Zeit eine eigene Gruppen-„Kultur“, die für viele Menschen zum festen Bestandteil ihres Arbeits- und Privatlebens geworden ist. Bitte fragen Sie nach freien Plätzen.

 

Teamsupervision. Diese Variante dient der Supervision in Gruppen, die regelmäßig miteinander arbeiten, zum Beispiel in einem Team, in einem Projekt oder in einer Leiterrunde. Dieses Angebot wird zumeist angefragt, um die Zusammenarbeit untereinander effektiv zu gestalten und zu optimieren, sei es grundsätzlich oder in einem konkreten Fall. In vielen Institutionen ist Teamsupervision als wichtiges Element der Weiterbildung, der Qualitätssicherung und einer wertschätzenden Arbeitskultur fest etabliert.

 

Supervisionsworkshops. Sie sind ein Angebot für Menschen, die in einem zwei- bis dreitägigen Workshop Anregungen für sich und ihre Arbeit gewinnen wollen. Es ist für Interessenten konzipiert, die nur gelegentlich Supervision suchen und gleichzeitig inhaltliche Intensität in zurückgezogener Atmosphäre schätzen. Sie profitieren insbesondere vom dichten, mehrtägigen Arbeiten. Die Workshops mit etwa fünf bis zehn Teilnehmern finden an ausgewählten Orten in angenehmen Ambiente statt. > Details…

 

Supervision für Supervisoren. Hier steht eine Mischung aus Weiterbildung, Austausch und Reflexion im Vordergrund. Es geht darum, unter Kollegen (ob im Einzel- oder Gurppenaustausch) frische Konzepte auszuprobieren, zu prüfen und zu testen sowie neue supervisorische Ansätze zu integrieren. Ferner kann die eigene Weiterentwicklung konzipiert, geplant, umgesetzt und reflektiert werden. 

 

Arbeitsweise

 

Systemische Supervision thematisiert die Aktions- und Gestaltungsräume von Menschen und Institutionen, überwiegend in sozialen Tätigkeitsfeldern. Die Wirkung systemischer Konzepte ist wissenschaftlich belegt, besondere Erfolge zeigen sich in Verbindung mit Ansätzen nach Milton H. Erickson, durch die vor allem
unbewusste Kompetenzen, Ressourcen und Lösungsfertigkeiten aktiviert werden. Immer geht es darum, die Such- und Findeprozesse für optimale Antworten auf Fragen der praktischen Alltagsarbeit zu fördern.

 

Ein Mensch, ein Team, eine Institution sind mehr, als sie vor allem in turbulenten Zeiten zu sein scheinen. Dass dem Menschen seine Potentiale nicht immer umfassend zur Verfügung stehen, hat vor allem mit der Arbeitsweise des Gehirns zu tun: Nach einer gewissen Zeit herrscht „Betriebsblindheit“. Durch die intensive Beschäftigung mit einem „Problem“ ist unser Blick darauf fokussiert, nicht aber auf mögliche Lösungen. Außerdem orientieren wir uns gern an dem, was sich in der Vergangenheit bewährt hat. Doch damit kommen wir nicht immer weiter, neue Situationen und Herausforderungen brauchen neue Lösungen.

  

In systemischer Supervision werden diese neuen Lösungen auf dem Hintergrund vielfältiger psychologischer und soziologischer Konzepte entwickelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Denken und Handeln in Prozessen und in Zusammenhängen. Vor allem geht es um die Frage, wie die Wechselwirkungen zwischen Menschen, Gruppierungen, Interessenträger gestaltet werden können, um am ehesten das gewünschte Resultat erreichen zu können.

  

Supervision wird im hohen Maße der individuellen Situation gerecht, es geht also nicht um Lösungspakete „von der Stange“. Vielmehr geht es um die Gestaltung eines Prozesses unter Würdigung der spezifischen Rahmenbedingungen und Erfordernisse. Dabei zeichnet sich effektive Supervision durch die Konzentration auf Pragmatismus, Ressourcen und – natürlich – Lösungen aus. Der übliche Ablauf teilt sich in sechs Schritte: 

   Schritt 1: Einstieg (Erstkontakt, Ziele ausloten)
   Schritt 2: Ziel (Festlegen der Ziele für die Supervision)
   Schritt 3: Analyse (Status quo? Potentiale?)
   Schritt 4: Lösung (Erarbeiten eines Lösungspaketes)
   Schritt 5: Umsetzung (Ausführen neuer Ansätze)
   Schritt 6: Abschlussbilanz (Abgleich Ziele/Ergebnisse)

In immer wiederkehrenden Schleifen werden die einzelnen Schritte auf ihren Nutzen hin überprüft und gegebenenfalls angepasst.

 

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